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ao-law
Rechtliches

Datenschutzerklärung

1. Verantwortlicher

Rechtsanwaltskanzlei ao-law, Rechtsanwalt Ozan Aslan, Häusserstraße 6, 69115 Heidelberg. E-Mail: office@ao-law.de, Telefon +49 (0) 6221 337 01 18.

2. Hosting

Beim Aufruf dieser Website werden technisch notwendige Daten (u. a. IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufene Ressource, User-Agent) in Server-Logfiles verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (sicherer, stabiler Betrieb). Mit dem Hosting-Anbieter besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

3. Kontaktaufnahme & Formulare

Wenn Sie uns über ein Formular oder per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir die angegebenen Daten (Name, E-Mail, Telefon, Nachricht sowie ggf. übermittelte Unterlagen) ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahme) sowie lit. f DSGVO. Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.

Für die technische Zustellung der Formularanfragen (Mandatsanfrage, Kontakt, Vollmacht) an unser Kanzleipostfach setzen wir den E-Mail-Versanddienstleister Resend (Resend, Inc.) als Auftragsverarbeiter ein; ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO besteht, die Verarbeitung erfolgt in der Region EU. Zum Schutz vor missbräuchlicher Nutzung der Formulare prüfen wir Eingaben automatisiert (u. a. zeitbasierte Plausibilitätsprüfung und Begrenzung der Anfragen je IP-Adresse); Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Abwehr von Spam und Missbrauch).

4. Cookies & Tracking

Diese Website verwendet ausschließlich technisch notwendige Cookies; eine Einwilligung ist hierfür nicht erforderlich (§ 25 Abs. 2 TDDDG). Es werden keine Tracking- oder Marketing-Cookies eingesetzt.

5. Reichweitenmessung (Vercel Web Analytics)

Zur statistischen Auswertung der Websitenutzung (z. B. Seitenaufrufe, Herkunftsland, Gerätetyp) setzen wir Vercel Web Analytics ein, einen Dienst unseres Hosting-Anbieters Vercel Inc. Der Dienst arbeitet ohne Cookies und ohne geräteseitige Speicherung; Besuche werden anhand einer kurzlebigen, pseudonymen Kennung aggregiert ausgewertet, die keine Wiedererkennung über den Besuch hinaus erlaubt. Ein Profil einzelner Nutzer wird nicht gebildet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Analyse und Verbesserung unseres Onlineangebots); ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO besteht.

6. Mandantenportal

Für den geschützten Austausch von Unterlagen und Informationen im laufenden Mandat betreiben wir ein Mandantenportal unter portal.ao-law.de. Der Zugang wird ausschließlich von uns eingerichtet; eine öffentliche Registrierung gibt es nicht.

Verarbeitet werden dabei: Zugangsdaten (Name, E-Mail-Adresse, Passwort ausschließlich als Hashwert), die von Ihnen oder von uns eingestellten Dokumente, Angaben zum Mandat (Aktenzeichen, Sachstand, Termine, Fristen) sowie Abrechnungsdaten einschließlich Bankverbindung, soweit Sie diese hinterlegen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Mandatsverhältnisses), für gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrung Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Die Anmeldung ist zusätzlich zum Passwort durch einen zweiten Schritt gesichert. Für Kanzleikonten ist dieser verpflichtend. Sie können dabei zwischen mehreren Verfahren wählen; je nach Wahl verarbeiten wir unterschiedliche Daten:

Anmeldecode per E-Mail (Standard): Wir senden einen sechsstelligen Code an Ihre hinterlegte Adresse. Der Code wird bei uns ausschließlich als Hashwert gespeichert, ist zehn Minuten gültig und verfällt nach fünf Fehleingaben. Die E-Mail enthält außer dem Code keinerlei Angaben zu Ihrem Mandat. Passkey (Face ID, Fingerabdruck, Windows Hello): Hier verbleibt der geheime Schlüssel auf Ihrem Gerät und wird uns nie übermittelt. Gespeichert werden nur der zugehörige öffentliche Schlüssel, eine Kennung des Schlüssels, ein Zähler, technische Angaben zum Gerätetyp sowie eine Gerätebezeichnung zur Wiedererkennung in Ihrer Übersicht. Authenticator-App: Hier speichern wir das Geheimnis, aus dem Ihre App die Einmalcodes erzeugt. Rechtsgrundlage für alle drei Verfahren ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit Art. 32 DSGVO (Schutz besonders schutzbedürftiger Mandatsdaten); die Auswahl des Verfahrens ist zugleich Erfüllung unserer Pflicht, ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau sicherzustellen.

Ändert sich etwas an der Absicherung Ihres Zugangs – Passwortwechsel, Ein- oder Ausschalten des zweiten Schritts, Hinterlegen oder Entfernen eines Passkeys –, benachrichtigen wir Sie darüber per E-Mail und protokollieren den Vorgang. Diese Nachricht dient allein dazu, dass Sie eine Änderung bemerken, die nicht von Ihnen ausging; sie enthält keine Angaben zu Ihrem Mandat und keinen Zugangslink. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit Art. 32 DSGVO. Widersprechen Sie dieser Benachrichtigung, können wir den Portalzugang nicht mehr verantworten und würden ihn deaktivieren.

Zur Absicherung des Zugangs protokollieren wir Anmeldeversuche (Zeitpunkt, IP-Adresse, Erfolg oder Misserfolg) sowie sicherheitsrelevante Vorgänge im Portal, etwa den Abruf eines Dokuments oder die Änderung von Berechtigungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz der Mandatsdaten und Nachvollziehbarkeit von Zugriffen). Nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen wird der Zugang vorübergehend gesperrt.

Das Portal wird auf Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland betrieben; ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO besteht. Die Übertragung erfolgt ausschließlich transportverschlüsselt; Dokumente werden zusätzlich verschlüsselt gespeichert und vor der Ablage auf Schadsoftware geprüft. Benachrichtigungen über Vorgänge im Portal versenden wir über den in Ziffer 3 genannten Dienstleister Resend; diese E-Mails enthalten bewusst keine Angaben zum Inhalt Ihres Mandats, sondern nur einen Hinweis und den Link zum Portal.

Dokumente und Mandatsdaten werden nach Abschluss des Mandats im Rahmen der berufsrechtlichen Aufbewahrungspflicht (§ 50 BRAO, sechs Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem das Mandat beendet wurde) aufbewahrt und anschließend gelöscht. Protokolle über Anmeldeversuche werden nach spätestens zwölf Monaten gelöscht. Anmeldecodes verfallen nach zehn Minuten. Auf Wunsch deaktivieren wir Ihren Portalzugang jederzeit; die zur Anmeldung gespeicherten Daten – Passworthash, hinterlegte Passkeys und das Geheimnis einer Authenticator-App – werden dabei gelöscht. Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht nach § 43a Abs. 2 BRAO und § 203 StGB bleibt davon unberührt.

7. Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Wenden Sie sich dazu an die oben genannten Kontaktdaten.

8. Beschwerderecht

Ihnen steht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu, etwa dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.

9. Aktualität

Stand dieser Datenschutzerklärung: Juli 2026. Bei Weiterentwicklung der Website wird sie angepasst.